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Aktuell

7. Sitzung des Vorbereitungskreises für das Sozialforum 2005 in Erfurt

Bericht vom Treffen des Vorbereitungskreis am 25. April 2005 in Erfurt

Der Vorbereitungskreis tagte im Jugendbüro Filler, wo das SF ab jetzt ein Büro zur Verfügung hat mit einer Halbtagsstelle.

Adresse:
Büro Sozialforum 2005
c/o Jugendbüro Filler, Schillerstr. 44, 99096 Erfurt
Telefon: 0361 / 211 72 41
E-Mail: info@sozialforum2005.de
www.sozialforum2005.de

Die Halbtagsstelle wird besetzt von Heike Mahnert, der wir an dieser Stelle herzlich danken.
Bürozeiten: Montag, Dienstag und Donnerstag zwischen 9 und 17h.


1. Erfurter Büro

Der Thüringer Vorbereitungskreis hat AGs gebildet, damit die einzelnen Aufgaben konkret angegangen und Anfragen zielgerichtet beantwortet werden können:

Das Büro wird die zentrale Anlaufstelle für das Sozialforum sein.
Seine Adresse kommt auf die Internetseite.
Die veröffentlichte Email-Adresse für das Büro lautet: info@sozialforum2005.de
Daneben gibt es eine für den rein internen Bedarf: buero@sozialforum2005.de

Der Webmaster hat ab Mai einen Stellvertreter: Denny Möller. Er beantwortet ebenso wie Torsten Trotzki alle Fragen, die mit der Nutzung der Webseite für die Anmeldung von Veranstaltungen u.a. zusammenhängen.

Den Stand der Anmeldungen kann man ab dem 1. Mai auf der Homepage einsehen.

Während des Sozialforums ist das Orgbüro im DGB-Haus untergebracht.


2. Rolle des Vorbereitungskreises während des SF/ Aufgaben

Während des SF ist der VK Anlaufstelle und Clearingstelle für Fragen, die woanders nicht gelöst werden können.
Er soll die Arbeit der Strukturen vor Ort nicht ersetzen und durcheinander bringen, sondern unterstützen. D.h. entgegennehmen, wo was zu tun ist und Arbeit delegieren.
Er soll auch politische Konflikte moderieren
Matthias schätzt, dass permanent aus dem VK etwa 3 Leute im Organisationsbüro gebraucht werden. Bis zum nächsten Treffen macht Matthias einen Belegplan.
Der VK tritt am 19./20. und 21.7. morgens jeweils um 10h zu einer Lagebesprechung zusammen.

2.1. Anmeldungen

  • Der Anmeldeschluss für Veranstaltungen wird um einen Monat verlängert - auf den 31.5.
    Der Abschluss der Vernetzungsphase am 15.6. wird beibehalten. Die Vernetzung kann ab dem 1.Mai losgehen.
    Ab dem 1.Mai ist auch auf der Webseite der Stand der Anmeldungen einzusehen.
  • Stand der UnterstützerInnen: IGM, verdi, IG BAU und DGB haben jetzt bekanntgegeben, dass sie auf dem SF Veranstaltungen anbieten werden. Wir wollen versuchen, sie darüber hinaus auch als offizielle UnterstützerInnen zu werben.
  • Es gibt noch eine Reihe von UnterstützerInnen, die eingeworben werden müssen. Dazu gehören vor allem MigrantInnengruppen, Umweltgruppen, Landesorganisationen von Gewerkschaften, lokale Sozialforen.
  • Probleme bei Anmeldungen über die Webseite sind mit dem Webmaster direkt zu klären.
  • Der Anmeldeprozess läuft jetzt in Erfurt zusammen (Heike).
  • Wünsche, die mit der Anmeldung verbunden sind (nach Räumen, Technik etc.), sind direkt an Matthias zu richten.
  • Die Anmeldung von TeilnehmerInnen ist ab dem 1.Mai möglich und sollte auch massiv beworben werden.

2.2. Übersetzung:

  • Hugo ist verantwortlich für die Übersetzungsanlage.
    Deren Betreuung auf dem SF muss jedoch von Menschen vor Ort übernommen werden (Aufbau, Abbau, Bewachung)
  • Die Konferenzsprache des SF ist deutsch. Es gibt eine Übersetzungsanlage, die Simultanübersetzungen ermöglicht. Sie ist technisch darauf ausgerichtet, in drei bis vier Sprachen zu übersetzen. Die Anlage wird kostenlos zur Verfügung gestellt.
    Die Anlage wird stationär in einem Raum aufgestellt, der etwa 400 Personen fasst. Seminare in der Größenordnung oder kleiner, die mit ausländischen RednerInnen arbeiten, können hier stattfinden. Eine politisch gerechte Verteilung des Zugangs zu diesem Raum wird bei der Raumaufteilung berücksichtigt und koordiniert.
  • Das Netzwerk Babels stellt auf Anfrage Übersetzerinnen zur Verfügung. Diese bekommen Übernachtung und Verpflegung frei.
    Der Bedarf nach ÜbersetzerInnen muss mit der Anmeldung von Veranstaltungen angemeldet werden. Es braucht jemanden, der ihren Einsatz koordiniert.
    Regel: Die VeranstalterInnen sind selbst verantwortlich für die Einladung ausländischer Gäste. Damit auch für ihre Unterbringung und ihre Reisekosten. Sie kümmern sich um die Übersetzung entweder gänzlich allein oder in Kooperation mit Babels.

2.3. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

  • Hugo betreut während des SF das Pressebüro. Das Pressebüro ist Anlaufstelle für alle Journalisten, die über das SF was wissen wollen. Es gibt die Pressemitteilungen heraus, betreut die Journalisten und koordiniert den Presseraum.
    Daneben wird ein Pressezentrum eingerichtet, aus dem heraus Journalisten selbständig über das SF informieren können.
    Beides soll in den Räumen des DGB untergebracht werden.
  • Eigene Öffentlichkeitsarbeit:
    – Willi klärt mit Judith, dass der nächste Druckauftrag für den Einladungs-Flyer nach Frankfurt geht. Dort ist der Druck kostenlos. Den Versand übernimmt die Friedens- und Zukunftswerkstatt.
    Der Text des Flyers wird aktualisiert: Büroadresse, neue Unterstützer, etc.
    – Ein Infopaket für JournalistInnen ist fertiggestellt und über Hugo abrufbar.
    – Wir wollen vor dem SF Beilagen in Tageszeitungen lancieren, soweit diese nichts oder nur sehr wenig kosten (jW: Angela; taz: Hugo; ND: ?).
    Wir suchen Sponsoren für solche Beilagen.
    – Es müssen Redaktionsgespräche eingestielt werden.
    – Lokalradios werden angeschrieben.
    – Auf dem SF selbst wollen wir am Sonntagmorgen eine SF-Zeitung anbieten. Dies setzt voraus, dass wir einen Pool von JournalistInnen finden, der freiwillig dafür arbeitet. Kostenvoranschläge bei Druckereien werden eingeholt (Angela).
    Es gab allerdings auch die Stimme, eine solche Zeitung würde unsere Kräfte übersteigen.
    – Zusammenarbeit mit Indymedia
    – Hugo, Torsten, Angela u.a. sind verantwortlich für die Erstellung des Programmhefts.
  • Die bundesweite Öffentlichkeitsarbeit wird von der entsprechenden Bundes-AG gemacht. Die regionale Öffentlichkeitsarbeit wird von der regionalen AG gemacht, die vom Thüringer Vorbereitungskreis eingerichtet wurde.

2.4. Werbung:

  • Es gab am Anfang mal die Idee, freie Plakatflächen, die nicht genutzt werden, zur Werbung für das SF zu nutzen. Willi kontaktiert zu diesem Zweck Julius Klausmann.
  • Für das Programmheft wie auch für die SF-Zeitung werden InserentInnen gesucht. Die regionale Akquise übernimmt Thüringen.
    Für die Anzeigen, die wir akzeptieren, haben wir im Oktober 2004 Kriterien aufgestellt. Die lauten:
    1. Jede Förderung ist nur akzeptabel, sofern sie nicht zweckgebunden und nicht mit Bedingungen verknüpft ist;
    2. Bildungsträger und öffentliche Einrichtungen – ja;
    3. für Privatunternehmen gilt:
        - keine Konzerne
        - keine Unternehmen, die einen rechstradikalen Hintergrund haben; die wegen besonderer Ausbeuterpraxis oder besonderer Verstöße gegen die Umwelt bekannt sind oder sexistische bzw. rassistische Eigenwerbung machen;
        - Unternehmen der Region werden bevorzugt;
    4. die Bekanntmachung der Förderer geschieht getrennt von der ESF-Werbung und vom ESF-Logo.


3. Infostände

  • Parteien: Irrtümlich hat es im Protokoll der letzten Vorbereitungskonferenz in Erfurt, 8./9.April, geheißen, Parteien könnten auf dem Markt der Möglichkeiten Infostände machen. Dem ist nicht so. Das Auftreten von Parteien beschränkt sich, wie abgesprochen, auf den Dialog zwischen Parteien und sozialen Bewegungen. Alles sonstige Auftreten auf dem SF bleibt Jugendorganisationen, Medien und Stiftungen vorbehalten.
  • Veranstalter, die als solche bereits angemeldet sind, können im Servicebereich auch ihre Infostände anmelden.
    Die Kosten für einen Infotisch betragen für einen Tapetentisch 30 Euro für den gesamten Zeitraum. Essens- und Verkaufsstände werden nach Quadratmetern berechnet.
  • Die Regel ist: Es muss alles mitgebracht werden. Es gibt in Erfurt nicht die Kapazität, dass Infrastruktur für Stände gestellt werden kann.
  • Bedarf nach Strom und Wasser muss angemeldet werden, zusammen mit der Anmeldung der Stände.
  • Die Infostände/ der Markt der Möglichkeiten ist im Freien, auf dem Domplatz bzw. dem Anger untergebracht. er soll für die Bevölkerung leicht zugänglich sein. Es wird ein Raum zur Verfügung gestellt, damit die Sachen über Nacht untergebracht werden können.
  • Das Erfurter Büro erstellt ein Infoblatt, auf dem für die BetreiberInnen von Infostände alles Wesentliche draufsteht.

4. Finanzen

  • Patenschaften für Mittellose. Heiko entwirft einen Musterbrief, der an andere Organisationen gerichtet werden soll, mit der Bitte um finanzielle Unterstützung für Mittellose, damit sie am SF teilnehmen können.
    Auch die alten UnterstützerInnen werden diesbezüglich noch einmal angeschrieben.
    Die konkrete Organisierung dieser Unterstützung kann aber nur vor Ort laufen. Die lokalen Sozialforen haben darin eine besondere Verantwortung.
  • Es wird ein zusätzliches Konto in Erfurt eingerichtet, über das alle Einnahmen (und Ausgaben) laufen, die keine Spendenquittungen brauchen. Spendenquittungen stellt weiterhin die Friedens- und Zukunftswerkstatt aus.
  • Die Finanzverantwortung geht nach Erfurt.
  • Anträge:
    - Karen schiebt mit Jutta Sundermann zwei Projektanträge für den Bereich Kultur an.
    - Es braucht dringend eine finanzielle Unterstützung für Infrastruktur wie Feuerwehr, Sanitäranlagen u.a. sowie für Druckkosten.
    Erfurt und Frankfurt erstellen eine Liste mit den anfallenden Kosten, die als Projektanträge formuliert werden können. Diese Liste wird mitgeteilt und an Hand dessen aufgeteilt, wer welchen Antrag stellen kann. Das Dringlichste ist, dass wir für bestimmte Posten Bürgschaften erhalten, damit fällige Zahlungen sofort getätigt werden können.

5. Seminar Lokale Sozialforen

Von lokalen Sozialforen ist an den VK der Vorschlag herangetragen worden, eine Veranstaltung zu organisieren, die die bestehenden lokalen und regionalen SF zu einem gemeinsamen Meinungsaustausch einlädt.
Der VK hält eine solche Veranstaltung für sehr wichtig. Er wird dann in dem vorgeschlagenen Sinne aktiv werden, wenn kein örtliches SF eine solche Veranstaltung ausrichten will.
Die Programm AG ist verantwortlich und hält den Kontakt.

6. Umgang mit Neofaschisten

Es wird versucht, beim Ordnungsamt durchzusetzen, dass wir auf dem Gelände, wo das SF stattfindet, Hausrecht haben. Das ist nicht einfach, weil ein solches bei den Anti-Hartz-Demos z.B. verwehrt wurde. Andererseits hat auch die Stadt ein Interesse daran, dass das SF ungestört verläuft.


Für die Richtigkeit: Angela Klein, 28.4.2005

 

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