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Medienpartnerschaft mit:


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Kuz-Info - Grundideen
Das 1. Sozialforum in Deutschland findet vom 21.24. Juli 2005 in
Erfurt statt als zunächst einmaliges Event. Es ist Teil des
Weltsozialforumsprozesses und arbeitet auf der Grundlage der Charta von
Porto Alegre.
- Sozial verstehen wir dabei im umfassenden Sinn: alle
gesellschaftlichen Bereiche, die von der kapitalistischen
Globalisierung betroffen sind, sollen zu Wort kommen;
- das SOZIALFORUM ist ein offenes Forum, getragen von den Initiativen, die sich einbringen;
- will auch normale Menschen zum Mitmachen bewegen;
- ist Raum für Kreativität und Aktionen;
- soll eine Verbindung zu den aktuellen Kämpfen herstellen;
- betont und respektiert die Vielfalt der Ansätze und die Unterschiedlichkeit der Bedürfnisse;
- entwickelt gesellschaftspolitische Alternativen. Das
Sozialforum fasst keine Beschlüsse, es bietet Raum für den Austausch
über die Frage: "Wie kann eine gesellschaftliche Gegenbewegung
entstehen?" und lebt von den Vorschlägen, die dazu gemacht werden;
- soll eine europäische Ausstrahlung haben (Einbeziehung von ReferentInnen aus dem europäischen und nichteuropäischen Ausland);
- ist nicht nur die Veranstaltung im Juli 2005, sondern auch der
Prozess dorthin; es soll keine einmalige Veranstaltung bleiben; seine
Organisation soll aber nicht in neue abgeschlossene Strukturen münden,
sondern in jeder Phase ihre Offenheit bewahren, sodass jederzeit Neue
dazu stoßen können.
An ein SOZIALFORUM werden unterschiedliche Bedürfnisse herangetragen, die zufrieden gestellt werden sollen:
- Aktivisten sollen Kontakte und einen Austausch mit Aktiven aus
anderen Bereichen herstellen und erweiterte Netzwerke aufbauen können;
- Interessierten, auch dem interessierten Tagespublikum,
ermöglicht es, zuzuhören, sich kundig zu machen, prominente RednerInnen
kennen zu lernen, das Angebot zu konsumieren;
- das SOZIALFORUM lädt ein mitzumachen, daher sein
Werkstatt-Charakter, die Entfaltung kreativer Initiativen und Aktionen,
die zudem nach außen gerichtet sind und die lokale Bevölkerung
ansprechen wollen, nicht in geschlossenen Räumen verbleiben.
- Ein breit gefächertes kulturelles Angebot ist zentraler Bestandteil.
Verhältnis zu den Parteien:
- Jugendorganisationen, parteinahe Stiftungen und Medien können Veranstaltungen anbieten, Parteien nicht.
- Es gibt auf dem SOZIALFORUM einen Raum für den Dialog zwischen sozialen Bewegungen und Parteien.
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