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Kuz-Info - Finanzen

Der Finanzbedarf von 250.000 Euro soll durch unterschiedliche Aufkommen finanziert werden:

  1. Solidaritätsbeiträge der VeranstalterInnen und UnterstützerInnen 
  2. Veranstaltungs- und Standgebühren
  3. TeilnehmerInnen-Beiträge 
  4. Spenden (ohne Zweckbindung)
  5. Merchandising (Verkauf von Werbemitteln)

1. Solidaritätsbeiträge

Alles hat seinen Preis - auch ein Sozialforum. Obwohl alle Mitglieder des Vorbereitungskreises und der Vorbereitungs-AG's ehrenamtlich arbeiten, kann eine solche Großveranstaltung nicht kostenlos stattfinden.

Um der politischen Unabhängigkeit willen streben wir eine möglichst breite Finanzierungsbasis an. Dies ist nur dadurch zu erreichen, dass alle VeranstalterInnen - seien es AnbieterInnen von Workshops, Seminaren, Konferenzen, Info- oder Verkaufsständen - einen einmaligen Solidaritätsbeitrag entrichten. Ausgenommen davon sind AnbieterInnen von Kulturbeiträgen.

Darüber hinaus erbitten wir auch von denjenigen, welche selbst keine Veranstaltungen anbieten, das Sozialforum durch einen Solidaritätsbeitrag oder eine Sachspende zu unterstützen.

Der Solidaritätsbeitrag wurde bewusst so gewählt, dass damit nur die übergeordneten Kosten wie z.B. die Druckkosten für Flyer und Plakate oder die technischen Kosten der Website-Programmierung abgedeckt werden. Der Solidaritätsbeitrag ist je VeranstalterIn nur einmal zu zahlen, egal wieviele Veranstaltungen angemeldet werden.

Finanzschwache Gruppen sollen 20 Euro, finanzstärkere ab 100 Euro zahlen. Mit Großorganisationen werden Einzelgespräche über größere Beiträge geführt (Richtschnur: 10 Cent pro Mitglied). Die Gruppen, Initiativen und Organisationen werden darüber hinaus auch gefragt, ob sie bereit sind, in eine weitergehende finanzielle Verantwortung einzutreten und Ausfallbürgschaften zu übernehmen.

Vertragspartner des ersten Sozialforums in Deutschland ist die Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V. in Frankfurt am Main. Sie hat ein eigenes, getrennt geführtes Konto eingerichtet und kann Spendenbescheinigungen ausstellen.

2. Veranstaltungsgebühren

Für die Deckung der Raumkosten sowie ggf. zusätzlicher Kosten (bei Konferenzen z.B. für die Übersetzung) dienen die veranstaltungsbezogene Raumgebühren:

  • Arbeitsgruppen kosten 30 Euro je Doppelstunde
  • Seminare: 100 Euro je Doppelstunde
  • Konferenzen ab 200 Euro je Doppelstunde
  • Kulturbeitrag: keine Gebühr

Orientierungspreis ist 1 Euro pro Sitzplatz. Eine Anmeldung ist erst verbindlich, wenn die Gebühr bezahlt wurde. Dies muss bis zum 15. Juni geschehen.

Für Open-Space-Angebote wird ein eigenes Gebäude freigehalten, die Veranstaltungen passen sich nicht dem Programmschema an. Wo es möglich ist, sollen Räume für spontane Treffen und Veranstaltungen frei gehalten werden.

Standgebühren

Alle öffentlichen Flächen in der Erfurter Innenstadt sind für alle drei Tage reserviert. Deshalb wird es in Erfurt eine zentrale Anmeldung und Zuweisung der Stände geben.

Für alle Infostände (das sind nicht-kommerzielle Stände) wird für die gesamte Zeit des Sozialforums ein Einheitspreis von Preis 30 Euro entrichtet.
Kommerzielle Stände (Verlage, etc.) kosten 30 Euro pro Quadratmeter.
Essensstände kosten sollen 50 Euro pro Quadratmeter.

3. Teilnehmerbeiträge

Alle Teilnehmer/innen erhalten ein „Ticket“ in Form eines festen Bandes. In diesem Beitrag enthalten sind drei Übernachtungen in Turnhallen und Zeltplätzen. sowie das ÖPNV-Ticket für Erfurt.
Der allgemeine Teilnehmerbeitrag beträgt  50 Euro. Menschen mit niedrigem Einkommen zahlen 20 Euro. Tagesgäste zahlen 10 bzw. 3 Euro.

Alle Veranstalter/innen müssen sich selbst und ggf. Ihre Gruppenmitglieder ebenfalls als TeilnehmerInnen anmelden! Ausgenommen davon sind AnbieterInnen von Kulturbeiträgen für den Tag der Veranstaltung.

Für Freiwillige, die sich während des Sozialforum in Deutschland sich zur Verfügung stellen, ist die Teilnahme am Forum kostenlos.

ALG-II-Beziehende sollen zusätzlich unterstützt werden durch die Bildung regionaler oder lokaler Unterstützungsstrukturen oder Patenschaften - z.B. um ihnen die Fahrtkosten zu finanzieren. Vor Ort können zu diesem Zweck Flohmärkte oder Spendensammlung in eine Solidaritätskasse organisiert werden.
Initiativen und Sponsoren werden daraufhin angesprochen. Auch ein überörtlicher Finanzausgleich ist sinnvoll, er muss jedoch vor Ort (z.B. von den örtlichen Sozialforen) organisiert werden.

Regionale TeilnehmerInnen können die verbilligten Tageskarten nutzen.

Grundsätzlich gilt: Da das Sozialforum eine selbst verwaltete Veranstaltung ist, hat der Vorbereitungskreis nicht die finanziellen Mittel, um den Standpunkt einzunehmen: Wer will, kann umsonst teilnehmen. Der Vorbereitungskreis kann nur diskutieren, wie allen die Teilnahme ermöglicht werden kann, und in diesem Sinne mit den Gruppen vor Ort reden. Sie bittet daher alle Teilnahme-Interessierten sich auf die Suche nach regionalen und lokalen Geldquellen zu begeben, die zur Finanzierung der Reise- und Aufenthaltskosten heran gezogen werden können.

Konkrete Vorschläge hierzu sind:

  • Durchführung eines eigenen Flohmarktes (Plakat-Muster dazu siehe hier);
  • Verkauf von Werbematerial für das Sozialforum - T-Shirts, Stofftaschen, Schlüsselbänder, Buttons (Bestellformular dazu siehe hier);
  • Anfrage bei finanzstärkeren Vereinigungen wie etwa den Gewerkschaften mit der Bitte, einen Bus oder ein kleineres Fahrzeug zu sponsern;
  • Durchführen von kleineren Geldsammlungen auf größeren Veranstaltungen oder bei Mitgliedern von Vereinen, Kirchengemeinden, Verbänden oder anderen Gruppen, die sich mit der Idee des Sozialforums identifizieren;
  • Öffentliche Einladung von Seiten regionaler oder lokaler Sozialforen bzw. Vereine und Verbände, die selber auf dem Sozialforum Veranstaltungen durchführen werden, an Interessierte sie bei der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten zu unterstützen;
  • Meldung von weiteren Möglichkeiten an die Adresse teilnehmer@sozialforum2005.de.

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