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Kuz-Info - FinanzenDer Finanzbedarf von 250.000 Euro soll durch unterschiedliche Aufkommen finanziert werden:
1. Solidaritätsbeiträge Alles hat seinen Preis - auch ein Sozialforum. Obwohl alle Mitglieder des Vorbereitungskreises und der Vorbereitungs-AG's ehrenamtlich arbeiten, kann eine solche Großveranstaltung nicht kostenlos stattfinden. Der Solidaritätsbeitrag wurde bewusst so gewählt, dass damit nur die übergeordneten Kosten wie z.B. die Druckkosten für Flyer und Plakate oder die technischen Kosten der Website-Programmierung abgedeckt werden. Der Solidaritätsbeitrag ist je VeranstalterIn nur einmal zu zahlen, egal wieviele Veranstaltungen angemeldet werden. Finanzschwache Gruppen sollen 20 Euro, finanzstärkere ab 100 Euro zahlen. Mit Großorganisationen werden Einzelgespräche über größere Beiträge geführt (Richtschnur: 10 Cent pro Mitglied). Die Gruppen, Initiativen und Organisationen werden darüber hinaus auch gefragt, ob sie bereit sind, in eine weitergehende finanzielle Verantwortung einzutreten und Ausfallbürgschaften zu übernehmen. 2. Veranstaltungsgebühren Für die Deckung der Raumkosten sowie ggf. zusätzlicher Kosten (bei Konferenzen z.B. für die Übersetzung) dienen die veranstaltungsbezogene Raumgebühren:
Orientierungspreis ist 1 Euro pro Sitzplatz. Eine Anmeldung ist erst verbindlich, wenn die Gebühr bezahlt wurde. Dies muss bis zum 15. Juni geschehen. Für Open-Space-Angebote wird ein eigenes Gebäude freigehalten, die Veranstaltungen passen sich nicht dem Programmschema an. Wo es möglich ist, sollen Räume für spontane Treffen und Veranstaltungen frei gehalten werden. Standgebühren Alle öffentlichen Flächen in der Erfurter Innenstadt sind für alle drei Tage reserviert. Deshalb wird es in Erfurt eine zentrale Anmeldung und Zuweisung der Stände geben. Für alle Infostände (das sind nicht-kommerzielle Stände) wird für die gesamte Zeit des Sozialforums ein Einheitspreis von Preis 30 Euro entrichtet. 3. Teilnehmerbeiträge Alle Veranstalter/innen müssen sich selbst und ggf. Ihre Gruppenmitglieder ebenfalls als TeilnehmerInnen anmelden! Ausgenommen davon sind AnbieterInnen von Kulturbeiträgen für den Tag der Veranstaltung. Für Freiwillige, die sich während des Sozialforum in Deutschland sich zur Verfügung stellen, ist die Teilnahme am Forum kostenlos. ALG-II-Beziehende sollen zusätzlich unterstützt werden durch die Bildung regionaler oder lokaler Unterstützungsstrukturen oder Patenschaften - z.B. um ihnen die Fahrtkosten zu finanzieren. Vor Ort können zu diesem Zweck Flohmärkte oder Spendensammlung in eine Solidaritätskasse organisiert werden. Regionale TeilnehmerInnen können die verbilligten Tageskarten nutzen. Grundsätzlich gilt: Da das Sozialforum eine selbst verwaltete Veranstaltung ist, hat der Vorbereitungskreis nicht die finanziellen Mittel, um den Standpunkt einzunehmen: Wer will, kann umsonst teilnehmen. Der Vorbereitungskreis kann nur diskutieren, wie allen die Teilnahme ermöglicht werden kann, und in diesem Sinne mit den Gruppen vor Ort reden. Sie bittet daher alle Teilnahme-Interessierten sich auf die Suche nach regionalen und lokalen Geldquellen zu begeben, die zur Finanzierung der Reise- und Aufenthaltskosten heran gezogen werden können. Konkrete Vorschläge hierzu sind:
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