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Start des Sozialforums in Erfurt

Menschen aus allen Teilen der Bundesrepublik feierten am Donnerstagabend die Eröffnung des ersten Sozialforums in Deutschland. In den nächsten drei Tage stehen hunderte Diskussionen und Workshops auf dem Programm

(von Neues Deutschland)

»Eine andere Welt ist möglich« – das Credo der weltweiten Sozialforumsbewegung erscholl am gestrigen Abend in einem Festzelt auf dem Domplatz in Erfurt. Mehrere hundert Teilnehmer des Sozialforums waren zur Auftaktveranstaltung angereist und spendeten den Ansprachen von Vertretern verschiedener internationaler Sozialforen lautstarken Beifall. Neben weiteren Reden standen auch zahlreiche musikalische Darbietungen auf dem Programm.
Das Sozialforum will »gegen die breite Front des neoliberalen Einheitsdenkens« ein Zeichen setzen. Christine Buchholz, im Vorstand der WASG und langjährige Basisbewegungsaktivistin, äußerte die Hoffnung, durch Erfurt einen Aufschwung der Proteste für eine gerechtere Gesellschaft zu erreichen. Von der »Versammlung der Sozialen Bewegungen« am Ende des Treffens verspricht sie sich neue Perspektiven für den Widerstand gegen den Sozialabbau.
Bis Sonntag werden auf dem Sozialforum 5000 Besucher erwartet, die sich in rund 350 Workshops und Diskussionsforen mit Alternativen zur herrschenden Politik und Gesellschaftsordnung auseinander setzen wollen.

 

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