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Aktuell„Eine andere Welt ist möglich“ Das 1. Sozialforum in Deutschland ... und wir waren dabei Ja, wir waren dabei und es hat uns sehr gut gefallen. Wir haben viele neue Eindrücke gesammelt und viel gelernt. Die Veranstaltungen fanden statt in einem großen Zelt auf dem Domplatz, in verschiedenen Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden, die von der Stadt Erfurt zur Verfügung gestellt wurden. Die Wege waren größtenteils zu Fuß zu bewältigen, so daß sich auch genügend Möglichkeiten boten, die mit sehr viel Sorgfalt und Liebe restaurierte Altstadt zu bewundern. Es gab sehr grosse Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmern, aber auch in den Schulen standen Möglichkeiten zur Verfügung, die Räume mit ca. 45 bis zu 300 Teilnehmern zu füllen. Überall trafen sich Menschen, um sich kennen zu lernen, miteinander zu reden und zu diskutieren. Menschen aller Altersgruppen und aus unterschiedlichsten Milieus konnten hier Kontakte knüpfen. Es waren ca. 250 Gruppen vertreten, die die 350 Seminare und Workshops vorbereitet und organisiert haben, ein buntes Bild der verschiedensten sozialen Gruppen: Erwerbsloseninitiativen und Gewerkschaften, Studenten und Frauenbewegung, MigrantInnen, Umweltschützer, zivilgesellschaftliche Initiativen, politisch Interessierte, alle fanden sich hier zusammen. Es wurden 3500 – 5000 Teilnehmer geschätzt. Ein großes Ziel des Sozialforums war es, die Gruppen und Initiativen, die sich in den verschiedenen örtlichen Sozialforen in Deutschland gefunden haben, weiter zu vernetzen. Dies ist zum Teil gelungen. Ausdruck davon ist die „Erklärung der Versammlung der sozialen Bewegungen, welche am Sonntag verabschiedet wurde (siehe auch im Internet unter: www.sozialforum2005.de/dokumentation/erklaerung/index.html ) Auch für die Unterbringung war gesorgt. Neben einem Campingplatz für Hartgesottene standen diverse Schulen und Turnhallen zur Verfügung, die durch zahlreiche Helfer organisiert und betreut wurden. Ja, die Helfer. Wenn nicht so viele freiwillige Helfer zur Stelle gewesen wären, hätte das Sozialforum nicht stattfinden können. Sowohl der DGB, der in der Schlussphase Räume im Gewerkschaftshaus und Mitarbeiter zur Verfügung gestellte, als auch die Arbeitsinitiativen, die ALG II-Empfänger zur Mithilfe geschickte, alle waren eine tatkräftige Unterstützung und unerlässliche Notwendigkeit. Auch die Organisatoren des Gesamtkonzeptes waren unermütlich damit beschäftigt, das Sozialforum Wirklichkeit werden zu lassen und haben unzählige Stunden ihrer Freizeit in dieses Großprojekt gesteckt. Angefangen von den ersten Besprechungen vor ca. einem Jahr mit den ersten Ideen und Grobentwürfen zu den Inhalten, bis hin zu der Entwicklung des Programms, der Raumverteilung und der Raumbeschriftung, den Lotsenhilfen vor Ort, den Verhandlungen mit der Stadt, um die Räume überhaupt zu bekommen und die Plätze der Stadt belegen zu können, bis hin zur Einrichtung einer Internetseite und den Überlegungen, wie man das Programm und die Eintrittskarten gestaltet und die Anmeldung organisiert. An alles musste gedacht werden. Natürlich gab es auch ein paar Probleme, aber es wurde überall versucht, den Ansprüchen und Wünschen der Teilnehmer gerecht zu werden und die Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen. Ich kann nur sagen, für mich war es ein tolles Erlebnis, ich habe viele nette und interessante Menschen kennen gelernt und freue mich schon heute auf das nächste Sozialforum in vielleicht zwei Jahren. Weitere Informationen und Ergebnisse: www.sozialforum2005.de Das Sozialforum München freut sich über weitere Mitwirkende!
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